Viga, einer der größten Höfe in Hjelmeland, beschäftigte viele Knechte. Die Grundlage des Betriebs waren Ackerbau und Viehzucht, aber es wurde auch Obst angebaut. Im Jahr 1990 richtete das Ryfylkemuseet in Viga einen historischen Obstgarten mit über 100 Obstbäumen ein, die traditionelle, in Ryfylke heimische Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten repräsentieren.
Viga wurde 1955 aufgegeben und 1970 als Museumshof übernommen. Der frühere Besitzer hat einen großen Teil der ursprünglichen Einrichtung und Ausrüstung in den Gebäuden hinterlassen. So ist es möglich, das tägliche Leben der Menschen, die hier lebten, zu rekonstruieren, was eine authentische Vorstellung von ihrer Lebensweise, ihren landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Arbeitsmethoden vermittelt.